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Wichtig ist, dass der Kaminofen fachgerecht installiert wird und die Eignung des Schornsteines, die Brandschutzmaßnahmen (Sicherheitsabstände) und die Verbrennungsluftversorgung überprüft werden. In Deutschland ist hierfür der Bezirks-Schornsteinfegermeister zuständig, der schon vor dem Kauf anhand der Werte-Tripel berät, welcher Ofen an welchen Schornstein passt. Vor der ersten In­betrieb­nahme hat er nach den baupolizeilichen Vorschriften (Feuerungsverordnung) den Anschluss und den Aufstellraum zu überprüfen.

Öffnen Sie beim ersten Anheizen alle Fenster, da die Lackierung durch das Einbrennen zu Geruchsbelästigung führen kann.

Beim Anheizen sind die Primär- und Sekundärluftzuführung komplett zu öffnen, ebenfalls ­eine eventuell vorhandene Drosselklappe.

Öffnen Sie beim Nachlegen von Brennstoff die Tür nur vorsichtig, damit durch die Sog-Wirkung keine Rauchgase in den Wohnraum austreten. Dieses ist ganz besonders wichtig bei den ­Kaminöfen mit sehr großen Scheiben.

Wenn während des Betriebes die Tür geöffnet wird, muss der Schornstein die achtfache Luftmenge befördern, um in dem Türöffnungsbereich einen Unterdruck zu erzeugen. Hierzu ist der Schornstein nur in der Lage, wenn er einen ausreichenden Querschnitt und genügend wirksame Höhe hat.

Um die angegebenen Zugwerte zu erreichen, ist im Normalfall eine Mindesthöhe des Schornsteines von 4,50 m über dem Rauchrohreintritt ­erforderlich sowie ein Innendurchmesser des Schornsteines von maximal 20 cm.

Die Schornsteinberechnung erfolgt nach DIN 4705 Teil 1 und Teil 2 bzw. Teil 3 nach der gültigen Wertetripel. Hierbei müssen alle Kriterien erfüllt werden, damit ein reibungsloser Verbrennungsvorgang gewährleistet werden kann.

Nach der Anbrennphase ist die Primärluft so weit zu schließen, dass nur noch kleine Flammen zu beobachten sind. Der Wärmebedarf ist durch die Aufgabemenge des Brennstoffes zu erreichen. Zu beachten ist hier die in der Bedienungsanleitung angegebene Maximalmenge und Art des Brennstoffes. Wenn die Sekundärluft zu stark gedrosselt wird, führt dies zu starker Verschmutzung des Feuerraumes, der Sichtscheibe und der Rauchabgaszüge.

Die Rauchabgaszüge sollten mindestens einmal jährlich gereinigt werden. Das angegebene Raumheizvermögen soll Ihnen helfen, nicht total überdimensionierte Kaminöfen anzuschließen, da diese Öfen sonst ständig gedrosselt werden müssen. Als Faustregel gilt in etwa, dass pro kW Nennwärmeleistung 15 bis 20 m3 Wohnraum beheizt werden können.

Die Türdichtungen sind Verschleißteile und sollten regelmäßig auf die Funktion überprüft werden. Wenn Dichtungen spröde  werden oder ­ihre Festigkeit verlieren, sind die Dichtungen zu ­erneuern. Der übermäßige Gebrauch von Scheibenreiniger kann auch zu einem schnelleren ­Verschleiß der Dichtungen führen, da einige ­Reiniger die Dichtungen angreifen.

Lesen Sie vor der ersten Inbetriebnahme unbedingt die Bedienungsanleitung und beachten Sie diese.

 

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